Die Schlaganfall - Hilfe in Dortmund Was ist ein Schlaganfall? Verhalten im Akutfall Akuttherapie Vorbeugung Rehabilitation Schlaganfallhilfe Dortmund
 
Vorbeugung
Risikofaktoren
Verhindern des ersten Schlaganfalls
Verhindern des zweiten Schlaganfalls
 

Vorbeugung

Risikofaktoren:

Verhalten
Rauchen
erhöht je nach Anzahl der konsumierten Zigaretten das Risiko für Schlaganfälle um das 3- bis 3,5-fache. Auch passives Rauchen soll das Auftreten von Schlaganfällen begünstigen. Raucher, die aufhören, haben nach ca. 5 Jahren ihr Risiko wieder normalisiert.

Übergewicht erhöht indirekt über arteriellen Bluthochdruck, Alkoholmissbrauch und Diabetes mellitus das Schlaganfallrisiko, stellt aber auch einen eigenständigen Faktor dar (Erhöhung um das 1,5-fache).

Alkoholmissbrauch erhöht das Schlaganfallrisiko.

Mangelnde körperliche Bewegung macht ebenfalls anfälliger für einen Schlaganfall. Leichte körperliche Belastung mindestens einmal in der Woche mit einem Gesamtenergieverbrauch von 1000 bis 3000 Kalorien reduzierte das Schlaganfallrisiko um 40- bis 50 %. Dabei entspricht ein Dauerlauf über 30 Minuten etwa 300 Kalorien und Radfahren mit 10 km pro Stunde über ebenfalls 30 Minuten ca. 85 Kalorien. Höhere Belastungen bringen bezüglich Schlaganfallprophylaxe keinen zusätzlichen Gewinn.

Weiblichen Geschlechtshormone, sei es zur Empfängnisverhütung oder Hormonersatztherapie (HRT) nach den Wechseljahren erhöhen das Risiko Gefäß bedingter Ereignisse inklusive Schlaganfall. Dies gilt auch für einen Hormonersatz bei Frauen nach einer Gebärmutterentfernung.

Krankheiten
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) erhöht das Risiko um das 1,5- bis 4-fache, bei jungen Diabetikern 12-23 fach.

Arterieller Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor. Schon eine Senkung des oberen Blutdruckwertes um 12 mm Hg und des unteren Blutdruckwertes um 4 mm Hg reduziert das Schlaganfallrisiko um fast 40 %.

Cholesterinspiegelerhöhung im Blut ist zwar ein wichtiger Faktor für den Herzinfarkt, erhöht jedoch nicht das Schlaganfallrisiko. Allerdings können bestimmte cholesterinsenkende Medikamente, die Statine, das Schlaganfallrisiko um ca. 40 % verringern.

Migräne ist ein Risikofaktor für den Schlaganfall (Diener et al. 2004, Merikangas et al. 1997). Allerdings ist das Risiko nur für Frauen erhöht, die unter einer Migräne mit Aura und Hypertonie leiden sowie rauchen und die Pille nehmen.

Vorhofflimmern - eine spezielle Herzrhythmusstörung- ist unter den Herzerkrankungen mit einem jährlichen Schlaganfallrisiko von bis zu 12 % die häufigste Ursache, die bis auf wenige Ausnahmen eine Marcumarisierung (Blutverdünnung) notwendig macht, wobei die üblichen Gegenanzeigen zu beachten sind. Auch ein Herzinfarkt in der Vorgeschichte, Herzklappenerkrankungen und ein offenes Foramen ovale (Loch im Herzen) gehen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einher und erfordern eine medikamentöse Vorbeugung.

 

 

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